HTML mit Microdata oder RDFa

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Inline-Schema-Markup in einen JSON-LD-Block überführen

Mit diesem Tool lässt sich Microdata in JSON-LD umwandeln, ebenso RDFa Lite. Nach dem Einfügen des HTML werden aus itemscope- und typeof-Elementen schema.org-Knoten, die bereits validiert als Script-Block zum Kopieren bereitstehen.

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So funktioniert’s

  1. HTML einfügen

    Eine ganze Seite oder nur den Ausschnitt mit dem Markup. Nichts davon wird gerendert oder ausgeführt – das HTML wird nur als Text gelesen.

  2. Aus Elementen werden Knoten

    Jedes itemscope ohne itemprop (und jedes typeof ohne Elternelement) wird ein Knoten auf oberster Ebene; verschachtelte Elemente bleiben verschachtelt, itemid wird zu @id.

  3. Script-Block kopieren

    Unter „Ausgabe“ zwischen „Ein Block (@graph)“ und „Ein <script> pro Element“ wählen, das Ergebnis unter „Prüfen“ ansehen und danach die alten Attribute aus dem HTML entfernen.

Funktionen

  • Werte wie im Browser

    Es gelten die HTML-Regeln für Microdata: content bei meta, src bei img und video, href bei a und link, datetime bei time, value bei data und meter, sonst der sichtbare Text mit zusammengefassten Leerzeichen.

  • itemref und mehrere Namen

    Per itemref referenzierte Eigenschaften werden aus der ganzen Seite gesammelt; ein itemprop mit mehreren, durch Leerzeichen getrennten Namen füllt alle.

  • RDFa Lite im selben Durchgang

    vocab, typeof, property, resource und prefix werden unterstützt – ein Navigationspfad in RDFa landet im selben JSON-LD wie Produkte in Microdata.

  • Absolute URLs und geprüfte Ausgabe

    Mit der „Seiten-URL“ werden relative Bild- und Link-URLs absolut, wie Google es für Bilder und Navigationspfade verlangt. Das Ergebnis durchläuft dieselben Prüfungen wie im JSON-LD Validator.

Grenzen & Datenschutz

HTML-Dateien dürfen bis zu 10 MB groß sein; große Eingaben werden in einem Web Worker im Hintergrund umgewandelt.

Das HTML liest ein kleiner Parser als Text, nicht der Browser: Scripts und Bilder darin werden nie geladen oder ausgeführt. itemref-Schleifen werden mit einem Hinweis übersprungen. Für eine ausführliche Prüfung lässt sich das Ergebnis zusätzlich in den JSON-LD Validator einfügen.

Typ- und Eigenschaftsprüfungen nutzen das schema.org-Vokabular (© schema.org-Sponsoren, CC BY-SA 3.0, siehe Lizenzen). Das HTML wird im Browser verarbeitet und nie hochgeladen – mehr dazu auf der Datenschutzseite.

Häufige Fragen

Warum von Microdata auf JSON-LD umstellen?

Google unterstützt alle drei Syntaxen gleichermaßen, doch JSON-LD hält die strukturierten Daten aus dem sichtbaren HTML heraus. Templates bleiben wartbar, und das Markup bricht bei einem neuen Design nicht.

Muss die Microdata danach gelöscht werden?

Jedes Element nur einmal auszeichnen. Ist dasselbe Produkt in Microdata und in JSON-LD beschrieben, eine Variante entfernen, damit Suchmaschinen keine zwei abweichenden Fassungen sehen.

Was bewirkt das Attribut content?

Es ersetzt den sichtbaren Text, etwa content="4.4" an einem span, der „4,4“ anzeigt. Google liest es an jedem Element, der Konverter ebenso.

Wird vollständiges RDFa unterstützt?

Unterstützt wird RDFa Lite: vocab, typeof, property, resource und prefix. Attribute des vollen RDFa wie about, rel und datatype werden ignoriert und in den Hinweisen aufgeführt.

Werden Werte in Zahlen umgewandelt?

Nein. Microdata kennt keine Datentypen, jeder Wert bleibt ein String – so lesen ihn auch Suchmaschinen; "119.99" ist ein gültiger Preis.

Wird per JavaScript eingefügtes Markup gefunden?

Nein. Gelesen wird nur der HTML-Quelltext; was ein Script erst nach dem Laden der Seite erzeugt, steht darin nicht.

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