SQLite-Datenbank öffnen, um Tabellen und Views zu durchsuchen, das Schema zu lesen und SQL auszuführen. Die Datei wird im Browser geöffnet und nie hochgeladen.
Bis 1 GB; ohne OPFS-Unterstützung bis 300 MB im Arbeitsspeicher.
SQLite-Browser, SQL-Abfragen und CSV-Export
Mit diesem SQLite Viewer lässt sich eine SQLite-Datenbank online öffnen – direkt im Browser, ohne Installation. Er listet Tabellen und Views mit Zeilenzahl, zeigt das Schema, sortiert und filtert Zeilen, führt SQL-Abfragen aus und exportiert nach CSV, JSON oder Excel.
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So funktioniert’s
Datenbank öffnen
Eine .sqlite-, .db- oder .db3-Datei ablegen, „Datei öffnen“ wählen, einen https-Link einfügen oder das Beispiel laden.
Tabellen durchsehen
Eine Tabelle anklicken und die Zeilen seitenweise zu je 500 ansehen. Spaltenkopf zum Sortieren anklicken, Suchbegriff zum Filtern eingeben, im Reiter „Schema“ die CREATE-Anweisungen lesen.
Abfragen und exportieren
Im Reiter „SQL-Abfrage“ mit „Ausführen“ oder Strg+Enter starten. Tabelle oder Ergebnis als CSV, JSON oder XLSX exportieren oder die Datenbank herunterladen.
Funktionen
Die echte SQLite-Engine
SQLite selbst läuft – nach WebAssembly kompiliert – in einem Web Worker. Datentypen und SQL verhalten sich daher genau wie in der sqlite3-Shell.
Große Datenbanken
Große Dateien landen im privaten Dateispeicher des Browsers (OPFS) statt im Arbeitsspeicher. So lassen sich Datenbanken bis 1 GB öffnen.
Sicherer SQL-Editor
Syntaxhervorhebung, mehrere Anweisungen pro Lauf, die Fehlermeldungen von SQLite selbst, ein Zeitlimit und „Abbrechen“. Geschrieben wird erst nach „Schreiben erlauben“.
BLOBs und lange Texte
BLOB-Zellen zeigen Größe und Typ (PNG, PDF, ZIP …), Bilder erscheinen als Vorschau, jeder Wert lässt sich herunterladen. Lange Texte öffnen sich per Klick vollständig.
Grenzen & Datenschutz
Dateien dürfen bis zu 1 GB groß sein. Datenbanken über 32 MB werden in den privaten Browser-Speicher (OPFS) kopiert und beim Schließen wieder gelöscht; ohne OPFS liegt die Grenze bei 300 MB im Arbeitsspeicher.
Tabellen laden 500 Zeilen pro Seite; ein Abfrageergebnis zeigt die ersten 10.000 Zeilen, der Export schreibt alle. BLOBs werden als Hex-Text exportiert; der Excel-Export endet bei 1.000.000 Zeilen.
SQL kann keine weiteren Dateien anhängen und keine Erweiterungen laden. Das Öffnen per Link setzt einen Server voraus, der Downloads von anderen Websites erlaubt (CORS). Mehr dazu auf der Datenschutzseite.
Häufige Fragen
Wie öffne ich eine SQLite-Datei unter Windows ohne Zusatzprogramm?
Die Datei einfach hier im Browser öffnen. Chrome, Edge, Firefox und Safari reichen – unter Windows, macOS und Linux muss nichts installiert werden.
Wie sehe ich die Tabellen einer SQLite-Datenbank?
Nach dem Öffnen erscheinen alle Tabellen und Views mit ihrer Zeilenzahl. Ein Klick zeigt die Daten, der Reiter „Schema“ die Struktur.
Kann ich eine SQLite-Datenbank online bearbeiten?
„Schreiben erlauben“ einschalten, INSERT, UPDATE oder DELETE ausführen und dann „Geänderte Datenbank herunterladen“ wählen. Die Originaldatei bleibt unverändert.
Wie exportiere ich SQLite nach CSV für Excel?
Tabelle auswählen und als CSV exportieren oder das Ergebnis einer SELECT-Abfrage exportieren. Für Excel ist der XLSX-Export meist bequemer, weil Trennzeichen und Umlaute dort keine Rolle spielen.
Warum lässt sich meine Datenbank nicht öffnen?
Verschlüsselte Datenbanken (SQLCipher) und Dateien, die gar keine SQLite-Datenbank sind, können nicht gelesen werden. Im WAL-Modus fehlen Änderungen, die noch in der -wal-Datei stehen.
Wird meine Datenbank hochgeladen?
Nein. Die Datei wird im Browser geöffnet und abgefragt; weder Zeilen noch Abfragen werden irgendwohin gesendet.